Über mich

Vielleicht beginnt Veränderung nicht damit, dass etwas nicht mehr funktioniert .

Sondern damit, dass man anfängt, genauer hinzusehen.

Alexander zu Hause

Ein Leben, das eigentlich ganz gut war

Ich war nicht unglücklich.

Das ist vielleicht das Wichtigste, was man über den Anfang meiner Geschichte wissen sollte.

Ich hatte eine erfolgreiche Immobilienfirma, habe sie aufgebaut und größer gemacht. Ich bin viel gereist, habe schnelle Autos gekauft, Sport gemacht und mir ein Leben aufgebaut, das sich von außen ziemlich gut ansehen ließ.

Und auch für mich selbst fühlte es sich damals gut an. Ich hätte mich auf die Frage, ob ich glücklich oder zufrieden sei, vermutlich ohne großes Nachdenken für zufrieden gehalten.

Ich war zielstrebig. Zuverlässig. Ich konnte Verantwortung übernehmen. Ich konnte Dinge erledigen. Ich konnte funktionieren.

Und ich mochte vieles davon sogar. Die Reisen. Die Welt. Die Bewegung. Die Möglichkeiten.

Erst später habe ich verstanden, dass ein Leben funktionieren kann, ohne dass man es wirklich untersucht hat.
Der Moment, in dem etwas aufging

Ich kaufte mir eines Tages ein Buch über Buddhismus.

Nicht aus einem tiefen spirituellen Bedürfnis. Eher, weil ich dachte, es wäre ganz interessant — vielleicht sogar ein bisschen cool —, etwas darüber zu wissen.

Dann begann ich zu lesen.

Und mit jeder Seite wurde mir deutlicher, dass ich einen riesigen Teil meiner selbst bislang überhaupt nicht betrachtet hatte. Da war plötzlich ein ganzer Kosmos, den ich in meinem bisherigen Leben kaum berührt hatte.

Und auf einmal verstand ich auch, warum sich etwas in mir trotz all der Dinge, die ich erreicht hatte, nicht wirklich angekommen anfühlte.

Das war kein dramatischer Zusammenbruch. Eher das Gegenteil.

Etwas wurde sichtbar . Und als ich es einmal gesehen hatte, konnte ich nicht mehr wirklich zurück.

Die Suche

Meditation kam zuerst.

Am Anfang ziemlich unbeholfen, mit wenig Anleitung und viel Internet. Ich bin ohnehin autodidaktisch veranlagt: ausprobieren, beobachten, behalten, was funktioniert, verwerfen, was nicht funktioniert, weiter verfeinern.

So habe ich mich auch der Meditation genähert. Und irgendwann bemerkte ich etwas, das viel wichtiger war als die Frage, ob ich „richtig" meditierte:

Zwischen einem Impuls und meiner Reaktion entstand Raum .

Ein kleiner Moment, in dem ich nicht sofort tun musste, was mir gerade durch den Kopf ging. Dieser Raum wurde interessant.

Ich begann mehr zu lesen. Unterschiedliche Techniken auszuprobieren. Mich immer tiefer mit Bewusstsein auseinanderzusetzen. Und die Suche wurde größer.

Alexander, Portrait

Vom Außen nach innen

Parallel dazu wurde mir immer deutlicher, dass ich meine bisherige Arbeit nicht einfach für immer weitermachen wollte. Sie fühlte sich zunehmend losgelöst von dem an, was mich wirklich interessierte.

Ich wollte mit Menschen arbeiten.

Wissen weiterzugeben hatte mir schon immer Freude gemacht — bereits in meiner Zeit im Fitnessbereich hatte ich Menschen beraten und begleitet. Coaching lag zunächst nahe, fühlte sich aber nicht wirklich nach dem richtigen Werkzeug an.

Dann führte mich die Suche weiter. Auch in Bereiche, über die ich heute keine romantische Geschichte erzählen möchte: Ich habe mich intensiv mit veränderten Bewusstseinszuständen beschäftigt — nicht als Flucht aus meinem bisherigen Leben, sondern als Teil meiner eigenen Suche nach dem, was Menschen verändert.

Und dann begegnete mir Breathwork.

Der Atem
Der Atem konnte Türen öffnen, von denen ich geglaubt hatte, sie seien nur auf anderen Wegen erreichbar.

Die Erfahrung hat mich überwältigt. Nicht, weil ich plötzlich eine neue spirituelle Methode gefunden hatte — sondern weil ich etwas erkannt habe.

Und gleichzeitig war der Atem unmittelbar.

Körperlich. Erfahrbar. Für jeden Menschen zugänglich.

Das war der Moment, in dem vieles zusammenfiel. Breathwork war kein neues Kapitel neben meinem bisherigen Leben — es war die Verbindung zwischen all den Dingen, die mich inzwischen beschäftigten: Körper, Bewusstsein, Erfahrung, Wissenschaft und die Arbeit mit Menschen.

Ich wusste ziemlich schnell: Das muss ich machen.

Alexander begleitet eine Atemsession

Was daraus entstanden ist

Ich habe nie einen großen Plan gehabt, aus dem am Ende genau das hier entstehen sollte.

Vieles entstand aus Neugier. Ich wollte verstehen. Und wenn ich etwas verstanden hatte, wollte ich wissen, ob es sich auch praktisch bewährt.

So ist auch die Breathwork-Ausbildung entstanden. Ich wollte eine Ausbildung entwickeln, die wissenschaftlich fundiert ist und gleichzeitig die Tiefe nicht verliert — eine, die nicht nur Techniken vermittelt, sondern Menschen darauf vorbereitet, tatsächlich Verantwortung für andere zu übernehmen.

Also habe ich gebaut, ausprobiert, verworfen, gelernt und wieder gebaut.

Heute bilde ich Menschen darin aus, andere durch Breathwork zu begleiten.

Ich begleite Menschen im Mentoring.

Ich spreche mit Arthur im Podcast über die Fragen, die mich selbst beschäftigen.

Und ich schreibe an einem Buch.

Nicht besonders schnell. Aber das ist inzwischen etwas, das ich ganz gut aushalte.

Mich interessiert nicht, wie Menschen leben sollen .

Was mich heute interessiert

Mich interessiert, was passiert, wenn Menschen beginnen, wirklich hinzusehen.

Auf ihren Körper. Auf ihre Reaktionen.

Auf ihre Beziehungen. Auf ihre Muster.

Auf ihre Angst. Auf ihre Wünsche.

Auf die Geschichten, die sie über sich selbst erzählen.

Und auf die Möglichkeit, dass das, wonach sie die ganze Zeit suchen, vielleicht nicht dort zu finden ist, wo sie danach suchen.

Das gilt für Männer ganz besonders. Ich kenne viele der Muster, die ich bei Männern beobachte, aus meinem eigenen Leben: das Streben nach Leistung und materieller Sicherheit, innere Orientierungslosigkeit, die gar nicht als solche erkannt wird, und die Schwierigkeit, gleichzeitig stark, erfolgreich, sportlich, zuverlässig und emotional zugänglich sein zu sollen.

Ich glaube nicht, dass Männer weniger fühlen müssen. Ich glaube, dass sie wieder lernen müssen, wirklich mit sich selbst in Kontakt zu sein .

Spiritualität ohne Oberfläche

Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mit einem Teil dessen, was heute unter Spiritualität verkauft wird, wenig anfangen kann.

Spiritualität ist inzwischen selbst ein Lifestyle geworden. Die richtige Kleidung. Der richtige Schmuck. Das richtige Bild. Zehn Minuten Yoga zwischen zwei Terminen.

Dabei liegt die eigentliche Arbeit oft genau dort, wo es nicht besonders instagrammable wird:

Sich hinzusetzen.

Zu lesen.

Zu beobachten.

Zu bleiben.

Ich glaube, dass Tiefe Zeit braucht. Und dass echte Veränderung selten dort beginnt, wo wir noch etwas zu unserem Leben hinzufügen.

Oft beginnt sie damit, dass wir aufhören, vor etwas wegzulaufen .
Ein langsamer Morgen

Und außerhalb all dessen

Ich lese gern. Ich trainiere.

Ich liebe langsame Morgen, gutes Essen, Reisen und Zeit mit Menschen, die mir wirklich etwas bedeuten.

Meine Kinder gehören zu den Menschen, mit denen ich diese Zeit am liebsten verbringe. Meine Partnerin ebenso.

Ich brauche Natur.

Und es gibt einen Ort, an den ich immer wieder zurückdenke: den Sequoia National Park in Kalifornien. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Aber irgendetwas dort fühlt sich für mich wie Zuhause an.

Vielleicht muss man nicht alles erklären .

Ich habe nicht alles verstanden.

Und das ist wahrscheinlich gut so.

Meine Praxis verändert sich. Meine Meditation verändert sich. Meine Vorstellungen verändern sich. Was ich heute für richtig halte, werde ich vielleicht in einigen Jahren anders sehen.

Ich bin kein Lehrer, der irgendwo angekommen ist. Ich bin jemand, der seit einigen Jahren sehr viel genauer hinschaut — und der irgendwann gemerkt hat, dass diese Art zu schauen nicht nur für mich selbst interessant ist.

Ich mache heute im Grunde das, was mir Freude macht.

Ich lerne. Ich erforsche. Ich baue.

Ich begleite. Ich spreche. Ich schreibe.

Und manchmal sitze ich einfach da und versuche herauszufinden, was eigentlich gerade passiert.

Stationen

Unternehmer

Immobilien · Aufbau · Verantwortung

Die Suche

Meditation · Bewusstsein · Körper

Der Atem

Breathwork · Begleitung · Ausbildung

arise

Mentoring · Podcast · Schreiben

Heute

Immer noch unterwegs.

Alexander in der Wüste
„Vieles davon war kein Entschluss.
Eher ein leises Nachgeben ."
Alexander
Mentoring · Breathwork · Podcast · Buch

Vielleicht ist das alles, was man über mich wissen muss. Der Rest ergibt sich, wenn wir uns begegnen.

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